Osteopathie München

Osteopathie

Osteopathie, eine Philosophie, eine Wissenschaft und eine Kunst der Medizin den Menschen als „Ganzes“ in „seiner Lebenssituation“ zu begreifen.

Osteopathie ist eine manuelle Medizin, die sich auf dem Wissen der lebendigen Anatomie, Embryologie, Physiologie und Pathologie aufbaut. Eine ostopathische Behandlung ist sanft, zeigt aber trotzdem „Tiefenwirkung“.

Sie beschäfitgt sich schon mit der Entstehung der embryologischen Entwicklung des Menschen und somit können Probleme in den verschiedensten Bereichen des gesamten Bewegungsappartas und allen zusammenhängenden Strukturen besonders an der „Enstehungswurzel“ verstanden und daher äusserst „tief“ und „ursächlich“ behandelt werden.

Das Wissen des Osteopathen geht bis in die anfängliche Entstehungsachse jedes einzelnen Organs; das heisst, dass sich jedes Organ um eine festgelegte embryologische Enstehungsachse bewegt und auch so vom Osteopathen untersucht und behandelt wird. Man arbeitet an dem ursprünglich optimal/ oder auch nicht optimal ausgerichtetenen System, welches durch verschiedene Ursachen, Blockaden, Minderversorgung oder gar Fehlentwicklungen aus seinem „Lot“ gebracht wurde und stellt wieder Achsenphysiologischge Bewegungen ein und der Körper wird in ein für Ihn und seine Heilung nötige Position gebracht.

Unter Osteopathie versteht man ein ganzheitliches Behandlungskonzept.

Der Körper wird als eine in sich funktionierende Einheit untersucht und behandelt.

Man unterscheidet drei Bereiche in der Osteopathie:

  • Parietal: das Knöcherne Zusammenspiel aller Knochen/ Dysfunktioonen mit Muskeln, Sehnen, Bändern
  • Visceral: Organische Zusammenhänge/ Dysfunktionen/ Eigenbewegung vom Organ selber
  • Craniosacral: Corelink (Verbindung) zwischen Schädelknochen und dem Becken im System

Der Osteopath versucht Ursache – Folgeketten herauszufinden. Er versucht zu erklären, weshalb eine Dysfunktion/ Blockade/ Schmerzsymptom entstanden ist, um darauf folgend eine optimale Behandlung aufzubauen.

„Die Philosophie umfasst das Konzept der Wechselwirkung von Struktur, Form und Funktion, die sich gegenseitig beeinflussen, sowie der Einheit von Körper, Seele und Geist bei Gesundheit wie auch bei Krankheit“.

„Ihre Wissenschaft schliesst den gegenseitigen Einfluss von physikalischen, chemischen und biologischen Prozessen im Körper mit ein zur Gesundheitlsstabilisierung, Prävention, Linderung und Heilung von Krankheiten“.

„Die Kunst versteht sich daran, die Philosophie und Wissenschaft zu integrieren und  das gesamte komplexe System in seiner gesamten Einheit mit all den zusammenhängenden Strukturen zu verstehen und wirklich in der Tiefe, die jeweilige Ursache eines „Problems“ zu erkennen und zu behandeln.“

Die Hände sind das „sensibelste“ Werkzeug eines Osteopathen, mit denen er Dysfunktion spürt, mögliche Entstehungswege durchdenkt und am Ursprung der Entstehung behandelt.

A.T. Still, der Begründer/Vater der Osteopathie, bezeichnete die Vorgehensweise des Osteopathen „with thinking fingers“.

Hilfe zur Selbsthilfe

Durch die osteopathische Behandlung werden im Körper sogenannte Selbstheilungskräfte aktiviert, die nun den in sich in seiner Einheit funktionierenden Körper optimal unterstützen sich selbt zu heilen. Dieses kann manchmal länger dauern, da sich der Körper nach jeder Behandlung immer wieder neu anpassen muss. Somit werden innewohnende Kräfte, die jeder von uns besitzt, aktiviert. Auch ein optimaler Stoffwechsel und Durchblutung spielen beim Heilungsprozess eine entscheidene Rolle, denn „the rule of  the artery is supreme“ (die Rolle der Arterie is absolut) hat A.T.Still auch schon sehr früh erkannt. Das bedeuted, dass Bereiche, die unzureichend durchblutet werden, auch schlechter heilen können.

Osteopathische Vorgehensweise in der Untersuchung

Bei der Erstbehandlung ist eine ausführliche Anamnese besonders wichtig. Hier werden nicht nur das „Spontanempfinden“ abgefragt, sondern schon von der Geburt an (beginnt mit der Geburt selber) nach Ereignissen gefragt, die ursächlich für den „Momentanzustand“ sein könnten. Des weiteren wird auch auf „innere Organstörungen“, andere Erkrankungen, Operationen, Unfälle, Psyche, Situation am Arbeitsplatz usw. eingegangen.

Körperliche Untersuchung

Nach einem eingendenden Anamnesegespräch folgt nun die körperliche Unersuchung. Der Patient wird von mir mit meinen Augen, Händen und einem wachen Geist und Vestand untersucht. Es wird der gesamte Körper (verstanden in seiner Einheit)  in allen Bereichen – angefangen mit der Bewegung der Schädelknochen, Kiefergelenk, Kopfgelenke, Wirbelsäule, Bewegung der inneren Oragane, Becken bis zu den kleinen Fussgelenken genau untersucht; Ursache – Folgeketten werden genau abgeklärt und behandelt. Durch die gründliche Untersuchung können sehr viele „Muster“ erkannt werden und da der Osteopath geschult ist, diese an Ihrer „Wurzel“ zu packen, kann man davon ausgehen, dass eine osteopathische Behandlung äusserst effektiv sein kann.

Osteopathie – gezielte Diagnose und Behandlung

Diagnose/ Therapiespektrum (Behandlungstechniken):

  • Craniosacrale Osteopathie – Cranio
  • Sacro – Occipital – Techniken
  • Viscerale Organtechniken aller Organe
  • Manuelle Organ-Therapien
  • Spezielle Techniken aller Knochen
  • Halswirbelsäulentechnilken  – HWS
  • BWS/ LWS/ Beckentechniken
  • Flex./ Ext. – Bandscheibentechniken
  • Angewandte Kinesiologie – AK
  • Sanfte Chiropraktische Techniken
  • Low -Force- Techniken
  • CMD – Techniken
  • spez. Kiefergelenkstechniken
  • Craniopathie/ Positionierung der Schädelnähte
  • sanfte Baby/Säuglings Osteopathie
  • spez. Kinder Osteopathie

Wirkung der Behandlung

Der Patient wird nach einer osteopathischen Behandlung sehr schnell merken, dass diese Wirkung zeigt; sehr oft verspürt er schon beim Aufstehen von der Behandlungsbank eine deutliche Linderung seiner Beschwerden und manchmal fühlt sich der Patient nach der Behandlung etwas müde und es kann auch sein, dass Beschwerden erst ein bisschen verstärkt werden, bis sie dann weg gehen; manchmal tritt auch das Gefühl von einem leichten Muskelkater auf.

Behandlungsabstände

Oft es es sinnvoll dem Körper ein paar Tage oder auch ein bis zwei Wochen Zeit zu geben, sich wieder neu zu oragnisieren, deswegen sind zu kurze Termine nacheinander oft nicht so sinnvoll.

Es wird bei jeder Behandlung der Patient nochmals genau untersucht und eine optimale Behandlung auf den aktuellen Zustand abgestimmt.

Behandlungsdauer

Diese wird individuell auf den Patienten abgestimmt. Eine Einzelbandlung dauert ca. 45 Minuten.