Behandlungsbeispiel Schreikind

Behandlungsbeispiel Schreikind Osteopathie München

Schreibaby Lea aus der Sicht einer betroffenen Mutter

Schreikinder osteopathisch behandelnUnsere kleine Lea war bei Ihrer Geburt klein, zart und sehr ruhig. Sie quängelte nur ein bisschen, wenn sie Hunger hatte. Genau so stellten wir uns das Leben mit einem Baby als frisch gebackene Eltern vor, doch dann änderte sich das ruhige Zusammenleben urplötzlich.

Es passierte schlagartig an einem Mittwoch Abend

Lea war fünf Wochen alt und fing abends auf einmal an zu weinen. Erst weinte sie, dann schrie sie extrem laut -, so hatten wir sie noch nie gehört. Als sie auch nach dem Wickeln und Stillen nicht aufhörte, machten wir uns ernsthaft Sorgen, ob sie krank sei. Sie schrie an diesem Abend sechs Stunden am Stück und weder mein Mann, noch ich schafften es, sie zu beruhigen. Irgendwann schlief sie total erschöpft in den Armen von meinem Mann ein. Die Nacht war schrecklich unruhig; ständig wachte Lea auf und weinte. Der Samstag war die Hölle, denn schon als wir aufstanden, weinte sie los und wir wussten nicht, was mit ihr war. Verzweifelt hab meine Hebamme angerufen. Sie sagte, dass sie sicher Bauchschmerzen habe und wir sollen ihr mal ein eine kurze und sanfte Bauchmassage geben. Wir versuchten das, obwohl ich ahnte, dass dieses Schreien einen andern Grund hatte. Wir waren völlig hilflos und konnten das ganze Wochenende an nichts anderen mehr denken, als an unsere Tochter und das ständige Schreien…. Die nächsten Nächte waren genauso und wir riefen unsere Kinderärztin an.

Sie meinte mein Kind leidet an den Drei – Monats – Koliken, was sich genauso äußern würde.

Dann begann eine schlimme Ärzte – Odyssee

Jeder Arzt sagte was anderen und irgendwann konnten wir einfach nicht mehr, Wir haben nur noch funktioniert und sind wie ohnmächtig umher gelaufen…und es wurde mit dem Schreien immer schlimmer, anstatt besser. Es war unbeschreiblich schlimm. Ich habe schon an meiner Situation als Mutter gezweifelt und dachte schon, ich bin schuld…..

Wochenlang ging das so weiter: aufstehen mit Schreien, essen mit lautem Schreien und einschlafen mit Schreien. Wir hatten unser Kind nur noch abwechseln im Arm und waren immer bei ihm.

Wir probierten einfach alles

Wir haben unsere kleine Lea herum getragen gewickelt, gebadet, gestreichelt, sie gestillt und waren immer bei ihr. wir haben sie abgeschottet und von allen Einflüssen wie andere Menschen, Fernsehen, Radio ferngehalten, weil wir dachten sie ist reizüberflutet. Keine Ahnung, ob ich etwas vergessen habe aufzuzählen, aber wir haben wirklich alles probiert. Eines Abends dachte ich mir, entweder wir resignieren jetzt und nehmen das so hin oder wir unternehmen endlich was. Mein Baby schreit nun schon sechs Wochen. Es braucht dringend Hilfe!

Der Weg in die Schreiambulanz München

Ich suchte im Internet, fand die Adresse einer Schreiambulanz in München und machte dort einen Termin. Wir gingen vor diesem Termin auch nochmal zu unserem Kinderarzt um wirklich ausschließen zu können, dass ihr körperlich etwas Schmerzen bereitet. Ich wollte sogar, dass sie unsere Lea Unverträglichkeiten/ auch auf Milchunverträglichkeit testen. Ich griff wirklich nach jedem Strohhalm. Diesmal nahm sich die Kinderärztin richtig viel Zeit und uns ernst. Feststellen konnte sie nichts, aber sie war sehr verständnisvoll und befürwortete unseren Besuch bei der Schreiambulanz. Ich versprach mir viel von dem Besuch. Die Therapeutin, die uns beriet war sehr sympathisch und verfügte über einige Tipps, aber letztendlich war auch sie ratlos. Eindeutig war, dass Lea viel zu wenig schlief. Kein Wunder, denn sie schrie statt zu schlafen. Rundum hat es schon mal sehr gut getan, dass wirklich jemand für uns da war und sie rieten uns auch zu einem Protokoll, aber alles hat uns leider wieder nicht weiter gebracht.

Letzter Weg – Osteopathie München/ Säuglingsosteopathie München

Mein allerletzter Versuch nach zehn Wochen Schreinen, war nun der Weg zu einer sehr sympatischen Ärztin und Osteopathin, Frau Dr. Caroline Klann in München. Diese Frau ist einfach eine wahre Wunderärztin. Sie sah sich unsere kleine Lea während der Anamnese ganz genau an und konnte uns sofort sagen, was los ist. Die Osteopathin hörte sich auch in aller Ruhe meinen Bericht an und fragte mich nach Schwangerschaft und Geburtsverlauf. Ich erzählte ihr von einer langen und schwierigen Geburt und da sagte mit die Ärztin, dass da ganz oft schlimme Blockaden am Kopf und am Hals entstehen können, die für das Schreien verantwortlich sind, weil sich das Kind einfach unwohl fühlt und Schmerzen hat. Erst schrie meine Lea noch laut, als die Osteopathin die Halswirbelsäule anfasst, aber schon nach kurzer Zeit wurde Sie ENDLICH ruhiger und hat aufgehört zu schreien und ihr hat es wahnsinnig gut getan. Nach gut 60 Minuten verließen wir die Praxis, Lea schlief fest und tief. Mit den Worten, daß es ein bis zwei Tage dauern kann, bevor ich eine Veränderung bemerke, ging ich nach Hause. Zu Hause angekommen war die erste Nacht noch unruhig, aber dann kam das WUNDER, woran ich nicht mehr glaubte, denn meine kleine Lea konnte schon die zweite Nacht, nach dem Besuch ruhig schlafen und hat nicht mehr geschrien. Ich habe geweint vor Glück und bin Frau Dr. Klann so unendlich dankbar. Sie ist meine Wunderärztin und in zwei Wochen sind wir nochmal zur Kontrolle da. DANKE!!!

An alle Eltern, denen es genauso geht – Bitte probiert es aus und die Osteopathie wird euch helfen!!

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