Vertigo: Schwindel und Gleichgewichtsstörungen

Schwindel und Gleichgewichtsstörungen gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern überhaupt. Schwindel bedeutet ein gestörtes Gleichgewicht und einem damit unangehm enpfundenem Gefühl der „Unsicherheit“, welches oft nur diffus wahrgenommen wird.

Dieses Symptom kann spontan oder anfallsweise auftreten oder gar zum Dauerschwindel werden. Es sind unterschiedliche Schwindelsymptome bekannt wie z.B: der Dreh,- und Schwankschwindel, doch meist hat der Schwindel eine „gutartige Ursache“.

Oft liegt das Hauptroblem im Bereich der oberen Halswirbelsäulte, denn genau dort sitzen die meisten Sensoren, welche eine optimale Körperorientierung und das damit verbundene Gleichgewicht steuern. Auch Augen und die damit verbundenene Stellung des Kopfes spielen in diesem komplexen System eine entscheidende Rolle.

Der 1. Halswirbel, der Atlas und seine Verbindung zu den angrenzenen Gelenken und auch teilweise das Kiefergelenk, spielen bei einer Abweichung aus ihrer Normalposition eine vorrangige Rolle bei der Enstehung von Schwindel und Gleichgewichsstörungen. Eine Verdrehung dieses Wirbel zieht Nerven und Gefässkompressionen mit sich, welche auch eine Minderversorgung der Muskulaur nach sich zieht, sich die Muskeln ungünstig verspannen und die Symprome immer schlimmer werden können.

In diesem Zusammenhand ist es aber wichtig zu erwähnen, dass ein langandauernder Schwindel (auch die Art des Schwindels) ärztlich unbedingt abgeklärt werden muss, da es dennoch viele andere Ursachen gibt, welche einen Schwindel auslösen können.

Dennoch können mit einer korekten Positionierung des 1. Halswirbels und seinen zusammenhängenden Strukturen meist grossartige Erfolge erziehlt werden.

Dr. Caroline Klann
Doctor of Medicine
(Univ. Shandong/Univ. Guangxi)
Akupunktur München - TCM München - Osteopathie München